l^f"" V i«..rf4i'^^'2vDIE ASSYRIOLOGIE1914-1922WISSENSCHAFTLICHEFORSCHUNGSERGEBNISSE INBIBLIOGRAPHISCHER FORMVONERNST F. WEIDNERABGESCHLOSSEN AM 31. TULI 1922LEIPZIGC. HINRICHS'SCHE BUCHHANDLUNGJ.1922Alle Rechte vorbehalten.PSCNTED INQEKUANYAltenburgPiarersche HofbuchdruckareiStephan Goibel & Co.ÜermanyVorwort.nach dem Weltkriege versuchten,Als die Orientalisteneinst gewohntenwissenschaftlichen Arbeiten in demihrewieder aufzunehmen, traten wohl in allen LändernAusmaßegleichen Schwierigkeiten zutage. Es schien zunächstdieüber die seit dem 1. August 1914 erschieneneunmöglich,Überblick zu gewinnen. Soeinschlägige Literatur einenkam es, daß Fragen, die inzwischen längst gelöst waren,aufgerollt wurden, und wissenschaftliche Arbeiten er-neudenen man eine Benutzung des inzwischenschienen, beivermißte. In be-veröffenthchten Materials schmerzlichsonders mißlicher Lage befanden sich dabei die GelehrtenDeutschlands. Deutsch-Österreichs und der kleineren ost-Staaten. Hier machte das Valutaelend es zureuropäischenLiteratur in dem un-glatten Unmöglichkeit, ausländischebedingt gebotenen Umfange zu beschaffen. Da man zudemnicht wußte, welche wissenschaftlichen Arbeiten publiziertzu suchen waren, erschien auch ihre leihweiseund wo dieseals ein ungangbarer "Weg.Besorgung aus dem Auslandewesteuropäischen und amerika-Aber auch den Arbeiten derein-nischen Orientalisten merkte man es an, daß ihnen dieschlägigenVeröffentlichungender mittel-und ...
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DIE ASSYRIOLOGIE
1914-1922
WISSENSCHAFTLICHE
FORSCHUNGSERGEBNISSE IN
BIBLIOGRAPHISCHER FORM
VON
ERNST F. WEIDNER
ABGESCHLOSSEN AM 31. TULI 1922
LEIPZIG
C. HINRICHS'SCHE BUCHHANDLUNGJ.
1922Alle Rechte vorbehalten.
PSCNTED INQEKUANY
Altenburg
Piarersche Hofbuchdruckarei
Stephan Goibel & Co.
ÜermanyVorwort.
nach dem Weltkriege versuchten,Als die Orientalisten
einst gewohntenwissenschaftlichen Arbeiten in demihre
wieder aufzunehmen, traten wohl in allen LändernAusmaße
gleichen Schwierigkeiten zutage. Es schien zunächstdie
über die seit dem 1. August 1914 erschieneneunmöglich,
Überblick zu gewinnen. Soeinschlägige Literatur einen
kam es, daß Fragen, die inzwischen längst gelöst waren,
aufgerollt wurden, und wissenschaftliche Arbeiten er-neu
denen man eine Benutzung des inzwischenschienen, bei
vermißte. In be-veröffenthchten Materials schmerzlich
sonders mißlicher Lage befanden sich dabei die Gelehrten
Deutschlands. Deutsch-Österreichs und der kleineren ost-
Staaten. Hier machte das Valutaelend es zureuropäischen
Literatur in dem un-glatten Unmöglichkeit, ausländische
bedingt gebotenen Umfange zu beschaffen. Da man zudem
nicht wußte, welche wissenschaftlichen Arbeiten publiziert
zu suchen waren, erschien auch ihre leihweiseund wo diese
als ein ungangbarer "Weg.Besorgung aus dem Auslande
westeuropäischen und amerika-Aber auch den Arbeiten der
ein-nischen Orientalisten merkte man es an, daß ihnen die
schlägigenVeröffentlichungender mittel-und osteuropäischen
Grelehrten nur zum Teil bekannt und geläufig waren.
veranlaßt, die „Assyriolo-Diese Tatsachen haben mich
gische Bibliographie", die die gesamte KeilschriftUteratur
vom 1. August 1914 bis zur Jetztzeit verzeichnen soll, in
Angriff zu nehmen. Ich befand mich dabei in einer be-
Lage. Literatur, die während diesersonders glücklichen Die
und denacht Jahre in Deutschland, Deutsch-Österreich ost-
europäischen Staaten erschienen ist , war mir geläufig.
Während eines mehrwöchigen Aufenthaltes im gastfreien
meines verehrten Freundes , des Herrn ProfessorHause
es mir dann möglichDr. F. M. Th. Bohl in Groningen, ist
Teil der amerikanischen,gewesen, den weitaus größten
italienischenenglischen, französischen, holländischen und
Literatur zu studieren. Wesentliche Hufe haben mir weiter—— IV
die bisher erschienenen bibliographischen Arbeiten geleistet^
die zwar sämtlich sehr unvollständig sind, aber dochmanchen
abgelegenen Titel verzeichneten, der mir entgangen war.
Endlich haben mich Gelehrte aus England, Frankreich,
Holland und Deutschland in der uneigennützigsten Weise
unterstützt und meine Sammlungen berichtigt, ergänzt und
erweitert.
Freilich wird auch diese Bibliographie ohne Zweifel
Lücken aufweisen. Manche einschlägigen Arbeiten sind an
so entlegenen Stellen erschienen, daß aller Spürsinn versagte.
Aber ich hojffe, daß wenigstens die wichtigste Literatur voll-
ständig Aufgenommen wurden alleverzeichnet ist. selb- erschienenen Bücher, alle in Zeitschriften veröffent-
lichten Aufsätze , auch solche populärer Natur , und die
Rezensionen. Bei den letzteren habe ich mir allerdings
einige Beschränkung auferlegt, da \T.ele nur referieren und
keinen selbständigen Wert besitzen. Wenn die Titel über
den Lihalt Arbeiten nicht schon hinreichendder orientierten,
habe ich, soweit es mir möglich war, kurze Inhaltsangaben
oder die Kapitelüberschriften beigefägti. Jede Kritik ist dabei
naturgemäß vermieden worden. Damit hoffe ich, allen Fach-
genossen zu nützen, die die betreffenden Arbeiten nicht ohne
weiteres einsehenkönnen. ZudemAbschnittXXXVIII :selbst
„Die Hethiter" möchte ich hier noch ausdrücklich bemerken,
daß sich dieser Teil der Bibliographie unmittelbar an das
Literaturverzeichnis, das ich in den Leipziger Semitistischen
144Studien VII, S. —148 gegeben habe, anschheßt.1/2,
Alle dort bereits verzeichneten Titel wurden daher hier
nicht wiederholt.noch einmal
Herzlichsten Dank für selbstlose Mitarbeit schulde ich
vor allem den Herren Prof. Dr. F. M. Th.Bö hl -Groningen.
Dr. L. Delaporte- Paris , Dr. H. H. FiguUa- Berlin,
Prof. Dr. Langdon- Oxford und Prof. Dr. F. H. Weiß-St.
-bach Leipzig. Ohne ihre unermüdliche Hilfsbereitschaft
in der vorliegenden Form erscheinenhätte dieses Buch nicht
können.
Berliu-Charlottenburg, im August 1922.
Erust F. Weidner.; S4
Tulialtsübersiclit.
Seiti-
HIVorwort
VIIIder AbkürzungenVerzeichnis
XLeserBemerkungen für den
1—2I. Bibliographie
2—n. Greschichte der Wissenschaft
A. Allgemeines 2; B. Gelehrtengescliichte 2.
4—6Reisen, Museenin. Ausgrabungen,
und Reisen B. Museen 6.A. Ausgrabungen 4;
7—IV. Kultur, Zivilisation, Literatur
9—11
.Text- und StudienSammlungen . .V. Allgemeine
12—15BibliothekenVI. Schrift, Schreibmaterial,
Allgemeines 2. Einzelstudien 18; 3. DieA. Schrift: 1. 12;
—14.— B. Schreibmaterial 15. C. Biblio-Umschriftfrage
theken 15.
15—30und LexikonVn. Grammatik
Grammatik: 1. Sumerische Grammatik: a) Allgemei-A.
Verwandtschaftsverhält-nes 15; 3) Einzelstudien 17; y)
2. Akkadische Grammatik:nisse des Sumerischen 17;
—19. B. Lexikon:a) Allgemeines 18; Einzelstudienß)
Einzel-1. Sumerisches Lexikon: a) Allgemeines 20; .>)
studien Sumerische Lehnwörter 21 ; 2. Akkadisches20
; y)
: Allgemeines Einzelstudien 22 : Ak-Lexikon i) 22 ß) y)
;
28.kadische Lehnwörter
Syllabare, Vokabulare, Grammatische Texte,Vm.
30-85Schultexte
; 2. Zeichenlisten ; 3. Einzelne Sylla-1. AUgemeines 30 31
Grammatische Texte 32; 4. Wörter-bare und Vokabulare,
Die SerieHAR-RAlisten in sachlicher Anordnung .33; 5.
= hubullu 33; 6. Schultexte 34.
35-^1IX. Chronologie
1. Allgemeines, Königslisten und Dy-A. Babylonien:
—38. B. Assyrien: 1. All-nastien 35: 2. Jahresdaten
D3-nastien 2. Eponymen-gemeines, Königslisten und 40;
listen 40.
41-60X. Geschichte
Darstellungen 41. — B. Textpublikatio-A. Allgemeine
Babylonien: a) Von dernen und Bearbeitungen: 1.
von IJr Vonältesten Zeit bis zur dritten Dynastie 42; ß)
der ersten Dynastie von Isin bis zur Kassüdynastie 47
der "zweiten Dynastie von Isin bis zur Seleu-Vony)
2. Assyrien: a) Von der ältesten Zeitkidenzeit 48;;
— —VI
Seite
Sargonidenbis auf Salmanassar V. 51 Die 52.
; ß)
— StudienC. über historische Einzelfragen: 1. Baby-
lonien 55 ; 2. Assyrien : a) Von der ältesten Zeit bis
auf Salmanassar V. Die Sargoniden 58.57; ß)
60—64XI. Geographie und Topographie
1. Allgemeines 2. Länderund Völker 3. Städte,60; 60;
Gebirge, Flüsse 62.
64-95Xn. Religion
A. Allgemeines: 1. Darstellungen der Religion 64;
—2. Einzelstudien 66. B. Textpublikationen und Be-
arbeitungen: 1. Allgemeines 69; 2. Gebete, Hymnen,
Klagelieder, Liturgien, Psalmen : Allgemeineso) 70
Gebete usw. an Götter Gebete usw. anß) 73; y)
Göttinnen 75; o) Königsgebete 77; 3. Beschwörungen
und Amulette: a) Allgemeines Bescb,wörungen78; ß)
aller Art 78; Handerhebung 81; o) Surpu undy)
Maklü 81; e) Amulette 82; 4. Ritualtexte 82;
—5. Orakel 83. C. Das Pantheon: 1. Allgemeines 83;
2. Götterlisten 3. Studien über einzelne Gott-84;
—heiten 85. D. Opfer, Priester, Tempel: 1. Opfer 87;
—2. Priester —88; 3. Tempel 88. E. Die Feste 89.
—F. Ethik, Sünde, Schicksalsglaube, Mysterien 90.
—G. Tod und Unterwelt 92. H. Die Vergött-
lichung der Könige: 1. Allgemeines 93; 2. Texte
und Bearbeitungen 94.
Xni. Fabeln 95—107Mythen, Epen, Legenden,
—A. Allgemeines 95. B. Weltschöpfungs-, Paradies-
und Sintflutmythen: 1. Allgemeines 2. Enuma96;
elis 98; 3. Die Texte Barton 99; 4. Der Text Ebeling
100; 5. Der Text Langdon 100; 6. Der Text Poebel
— —102. C. Das Gilgames-Epos 103. D. Istars
—Höllenfahrt 105. E. Sonstige Mythen, Epen,
—Legenden 105. F. Fabeln, Sprüche, Weisheits-
texte 106.
• 107-109XIV. Omina . . .
110—113XV. Astronomie und Astrologie
XVI. Mathematik imd Zahlenwesen 114—115
115—117XVII. Kalender und Zeitrechnung
Anhang: Die Sabbatfrage 117.
118-11»XVin. Medizin
XIX. Briefe 119-122
XX. Die (Anhang: Die HiXbiri . . 122—125Amamatexte 125)
126—134XXI. Juristische Dokumente und Wirtschaftstexte
Von Zeit zur1. der ältesten bis Dynastie von
Akkad 126; 2. Aus der Zeit der dritten Dynastie
von Ur 127; 3. Aus der Zeit der Dynastien von
Larsa, Isin, Amurru 129; 4. Von der itasSüdynastie
bis Nabonid 5. Aus spätbabylonischer Zeit132; 133;
6. Assvrische Texte 134.